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Eine Übersicht über unsere Aktivitäten in den nächsten Monaten können Sie hier herunterladen.
Programm Jan. bis Aug. 2018.pdf
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Nacht der Fledermäuse in Stettlen (22. Europäische Batnight)

Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros). Foto Daniela Schmieder
Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros). Foto Daniela Schmieder

Samstag, 25. August 2018, 18.30-22 Uhr, Treffpunkt beim Schulhaus Bleiche (nahe Hallenbad)

 

Für einen spannenden Naturabend ist gesorgt: Ab 18.30 Uhr stehen für die Besucherinnen und Besucher zahlreiche Stände mit Anschauungs- und Informationsmaterial bereit. Um 19 Uhr führen zwei bilderreiche Vorträge in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse und der Nachtfalter ein. Für interessierte Kinder gibt es gleichzeitig ein fledermausbezogenes Spiel- und Geschichtenprogramm. Beim Eindunkeln geht’s dann ab 20.30 Uhr gruppenweise auf die Fledermauspirsch. Detektoren helfen dabei, die versteckt lebenden Kobolde zu Gesicht zu bekommen. Mit einem Lichtzelt lassen sich zudem Nachtfalter anlocken, die sich dann aus nächster Nähe beobachten lassen. Bitte Stirn- oder Taschenlampe mitbringen. Feste Schuhe und wärmere, wetterfeste Kleidung. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Ohne Anmeldung. Mit Kollekte. Anreise mit ÖV: S7 bis RBS-Station Deisswil, dann 5 Minuten zu Fuss Richtung Stettlen. In Zusammenarbeit mit dem Berner Fledermausverein. Zur freiwilligen Vorbereitung: http://www.fledermaus-be.ch/

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Flyer_Nacht der Fledermäuse_Stettlen.pdf
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Infostand am Ittiger Märit vom 8. September 2018

Infostand von NUBIS am Ittiger Märit 2016. Foto Georg Ledergerber
Infostand von NUBIS am Ittiger Märit 2016. Foto Georg Ledergerber

 Zum zweiten Mal nimmt NUBIS am Ittiger Märit teil, um ein breites Publikum auf unser Angebot aufmerksam zu machen. Wir präsentieren die faszinierende Wasseramsel. Sie wohnt an der Worble und ist der einzige Singvogel, der tauchend seine Nahrung findet. Zudem werden Nistkästen für Gartenvögel sowie zahlreiche Broschüren und Merkblätter angeboten. Herzlich willkommen!


Mit Kunst gegen den Plastikmüll in den Meeren

Ein spannender Projekt- und Reisebericht am Mittwoch, 31. Oktober, 19.30 im Reberhaus Bolligen, Grosser Saal

Andreas Matter und Alfons Cina präsentieren das originelle Umwelt-Kulturprojekt G-Cubes gegen die Plastikverschmutzung der Ozeane. Zudem berichten die beiden Bootsführer bilderreich über ihre Erlebnisse auf dem Segelschiff „O’Deline“ bei der 18-tägigen Pazifiküberfahrt. Freier Eintritt, mit Kollekte.

Jede Minute landet eine Lastwagenladung Plastik in den Weltmeeren. Mit verheerenden Folgen: So lag diesen Sommer in Spanien ein Pottwal tot am Strand. In seinem Magen fand man 29 Kilogramm Plastikmüll. Der Riesenfisch hatte die Fremdkörper weder verdauen noch ausscheiden können – er musste qualvoll verenden.

Der Berner Künstler Harald Reichenbach (59) will der Vermüllung der Ozeane nicht tatenlos zusehen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, mit einem Kunstprojekt über die Plastik-Verschmutzung der Meere zu informieren und auf die weltweite Abfallproblematik hinzuweisen. Dazu hat der Künstler den Verein G-Cubes gegründet. Zurzeit segeln Harald Reichenbach und seine Crew mit dem Einmaster „O’Deline“ während 15 Monaten um die Welt. Dabei produzieren sie mit dem an abgelegenen Stränden angespülten Plastikabfall gepresste Müll-Würfel, sogenannte G-Cubes (G = garbage, englisch für Abfall). Dies geschieht wenn immer möglich in Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und Behörden. Reichenbach will sie für die Probleme der Wegwerfgesellschaft sensibilisieren und mit ihnen kreative Ideen für einen alternativen Umgang mit Müll entwickeln. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der aktiven Mitwirkung und Schulung von Kindern und Jugendlichen.

Alle G-Cubes sind handgemachte Einzelstücke von 10 cm Kantenlänge und werden zum Kauf angeboten, um nachhaltige Projekte zu unterstützen. Für die geplante Endskulptur werden unterwegs 1000 Würfel gepresst, in die Schweiz zurückgeschickt und dort endproduziert. Die 1000 G-Cubes ergeben zusammen einen Kubikmeter komprimierten Müll. Dieser Würfel soll dann mit einer Wanderausstellung in verschiedenen Städten im In- und Ausland gezeigt werden – als eindrückliches künstlerisches Mahnmal gegen unseren umweltzerstörenden Plastikwahn.

Fotos von links nach rechts: 1) Jeder G-Cube ist ein handgemachtes Einzelstück. 2)Eine Schulklasse auf der Fidschi-Insel Lomaloma hat den angeschwemmten Plastikmüll eingesammelt, 3) Mit dem Segelschiff „O’Deline“ sucht der Künstler Harald Reichenbach plastikverseuchte Strände auf. Fotos Harald Reichenbach


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