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Eine Übersicht über unsere Aktivitäten März bis August 2019 können Sie hier herunterladen.
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Vortrag "So lassen sich unsere Siedlungen naturnäher gestalten"

Schwalbenschwanz. Foto Detlef Stiller
Schwalbenschwanz. Foto Detlef Stiller

Donnerstag, 4. April, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Bolligen, grosser Saal.

Referentin: Christa Glauser, stv. Geschäftsführerin von BirdLife Schweiz, Zürich

 

Die erfahrene Naturfachfrau zeigt in ihrem bilderreichen Vortrag auf, wie wir Gärten und öffentliche Anlagen im Siedlungsraum für die Vögel und die Natur noch attraktiver gestalten können. Mit Blumenwiesen, einheimischen Sträuchern und Bäumen am Boden und auf Dächern sowie möglichst wenig versiegelten Flächen erreichen wir nicht nur viel für Fauna und Flora. Auch die Folgen des Klimawandels können damit gemildert werden.

Freier Eintritt. Mit Kollekte.


Infostand „IGELfreundliche Gärten“ am Bolliger Frühlingsmärit

Igel. Foto Willi Joss
Igel. Foto Willi Joss

Mittwoch, 1. Mai, 8-11.30 Uhr, im Dorfmärit Bolligen

 

Der Igel gehört zu den Wildtieren, die uns am nächsten kommen. Das sympathische Stacheltier lebt direkt vor unserer Haustür: Sein bevorzugter Lebensraum sind die Gärten und Grünanlagen des Siedlungsgebiets. Doch der gärtnerische Zeitgeist raubt ihm die Bleibe: herausgeputzte Ziergärten, gestutzte Rasenteppiche und exotische Sträucher bilden für ihn eine grüne Wüste. Was dem Igel hilft, sind naturnahe, kleinräumige und nischenreiche Grünflächen mit etwas Toleranz für Wildwuchs, dazu ein gut zugänglicher Komposthaufen. Dann kann sich der Insektenfresser mit Vergnügen über die Nacktschnecken in Ihrem Garten hermachen.

Zusätzlich: Abgabe von Vogelnistkästen, nützliche Informationen zu „Mehr Natur im Siedlungsraum“, breites Angebot an einheimischen Wildpflanzen mit kompetenter Beratung durch die Wildpflanzengärtnerin Verena Groenveld aus Diemerswil bei Münchenbuchsee.


Vogelexkursion „Besuch bei den Singvögeln am Bantiger“

Goldammer im Bantigenwald. Foto Thomas Wullschleger
Goldammer im Bantigenwald. Foto Thomas Wullschleger

Samstag, 11. Mai, 6.00-8.30 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Cholgruebe ob Ferenberg

Leitung: Rainer Nowacki und Thomas Wullschleger

 Herzlich willkommen, liebe Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher! Lassen Sie sich überraschen vom Gesang und der Lebensweise der Vögel in den unterschiedlichen Biotopen am Bantiger. Ziehen Sie sich unbedingt warm an. Auch feste Schuhe sind erforderlich. Ein Feldstecher kann hilfreich sein. Die Teilnahme ist kostenlos und auch für interessierte Kinder geeignet. Bei jeder Witterung. Ohne Anmeldung. Mitfahrgelegenheiten vermittelt Rainer Nowacki, 031 829 20 22.


Abendspaziergang „Begegnung mit dem bedrohten Glögglifrosch“

NUBIS pflegt die Trockensteinmauer im Obholz. Foto Georg Ledergerber
NUBIS pflegt die Trockensteinmauer im Obholz. Foto Georg Ledergerber

Dienstag, 21. Mai, 20.30-22.30 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Brächhütte, unterhalb von Bantigen

Leitung: Christian Sieber, Projektmitarbeiter der karch, Bern

 

Bei den Feuchtbiotopen im Obholz (unterhalb von Ferenberg) und im Buechholzwald (oberhalb von Stettlen) können wir uns auf ein vielstimmiges Glockenkonzert der männlichen Geburtshelferkröten freuen. In den letzten Jahrzehnten führte der Verlust der natürlichen Lebensräume zu einem dramatischen Rückgang dieser Amphibienart. Heute zählen die Region Bern-Ost und das Emmental zu den wichtigsten noch verbliebenen Schwerpunktgebieten des Glögglifrosch. Verpassen Sie die Gelegenheit nicht, diese seltene Amphibienart kennen zu lernen. Erforderlich sind der Witterung angepasste Kleider, Sitzunterlage, Taschenlampe und allenfalls Regenschutz. Auch für Kinder geeignet. Bei jeder Witterung.

Keine Anmeldung nötig.


Exkursion in die Naturvielfalt Bannholz bei Schwarzenburg

Im Bannholz, Lernort der Biodiversität. Foto Georg Ledergerber
Im Bannholz, Lernort der Biodiversität. Foto Georg Ledergerber

Sonntag, 2. Juni, Führung 10-12 Uhr, mit anschliessendem Grillzmittag im Wald

Leitung: Martin Müller, Heckenfachmann, Lanzenhäusern

 

Wir besuchen einen einmaligen Lernort der Biodiversität in der Nähe der Kirche Wahlern.Im vielfältigen Krautsaum tanzen Schmetterlinge und andere Insekten über die bunt blühenden Pflanzen und Wildsträucher. In der Sandgrube habe zahlreiche bodenbrütene Wildbienen ihr Zuhause. Kleinstrukturen wie Steinriegel, Etagenasthaufen und Stockmauer bieten Unterschlupf für Hermelin, Igel und Vögel und den Alpenbockkäfer.

Erforderlich sind der Witterung angepasste Kleider, Sitzunterlage und Picknick. Gemeinsame Fahrt mit ÖV wird organisiert. Parkplätze bei Kirche Wahlern. Bei jeder Witterung. Für Mitglieder kostenlos, für Nichtmitglieder Fr. 10.-. Anmeldung erforderlich bis 30. Mai an Georg Ledergerber, nubis@gmx.ch.


Kinderprogramm „Lasst uns zusammen den Bach erforschen!“

Lötschenbach, dort wo der Anlass stattfindet. Foto Paul Hügli
Lötschenbach, dort wo der Anlass stattfindet. Foto Paul Hügli

Samstag, 15. Juni,10 bis 13 Uhr

Treffpunkt beim Bahnhof Bolligen

Für Kinder der 1. bis 4. Klasse.

Leitung: Dorothee Hügli, Paul Hügli und Lily Beer.

 

Auf spielerische Art untersuchen wir das Leben im Lötschenbach. Wir suchen, fischen und beobachten alles, was dort zu finden ist … und werden dann kreative Künstlerinnen und Künstler. Kosten: Für Mitglieder Fr. 5.-, für Nichtmitglieder Fr. 10.-. (inkl. Material und kleiner Zwischenverpflegung). Anmeldung erforderlich bis 8. Juni über das Formular. Der detaillierte Ablauf wird den Teilnehmenden zugestellt. Anmeldung erfolgt über ein Formular- HIER

Für Klärungsfragen: Kontakt hier.


Exkursion „Botanische Schätze im Schatten des Bantigers“

Cephalanthera longifolia Langblättriges Waldvögelein. Foto Françoise Alsaker
Cephalanthera longifolia Langblättriges Waldvögelein. Foto Françoise Alsaker

Gruppe 1: Samstag, 29. Juni, Gruppe 2: Sonntag, 30. Juni.

Leitung: Dr. Muriel Bendel, Biologin/Botanikerin, Bern

Treffpunkt: jeweils 8.45 Uhr beim Parkplatz 100 m südöstlich der Postautohaltestelle Hub b. Krauchthal, Brünnliacker.  Abschluss: 16.15 Uhr.  Details in der PDF-Datei (unten)

 

Die steilen Tobel, farnreichen Wälder und schroffen Sandsteinfelsen nördlich des Bantigers sind bekannt für ihre ausgesprochen artenreiche Flora. Wir lernen auf dieser Exkursion neben den häufigsten, direkt am Wegrand wachsenden Pflanzen auch seltenere Arten wie den Grossblütigen Fingerhut (Digitalis grandiflora), den Süssen Tragant (Astragalus glycyphyllos), das Langblättrige Waldvögelein (Cephalanthera longifolia) und die seltene Borstige Glockenblume (Campanula cervicaria) kennen. Zu den zahlreichen Farnarten zählen der Buchenfarn (Phegopteris connectilis), der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) oder der Zerbrechliche Blasenfarn (Cystopteris fragilis). 

Wir haben auf der Exkursion genügend Zeit, neben den Pflanzennamen auch Bestimmungstricks und Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Arten kennenzulernen. Wie lassen sich die verschiedenen weissen Doldenblütler voneinander unterscheiden? Und welche dieser Arten heisst auch „Osterkraut“, da sie an Ostern zum Eierfärben verwendet wird? Wie ernährt sich die braune, zu den Orchideen zählende Vogelnestwurz (Neottia nidus-avis)? Und was steckt hinter dem „Waldhaar“ oder „Seegras“, das früher in Thorberg gesponnen und u.a. zum Stopfen von Matratzen verwendet wurde? Diese und zahlreiche weitere Fragen werden auf der abwechslungsreichen Exkursion zwischen Hub und der Klosteralp beantwortet.

Reine Wanderzeit: 1h 15 Min. 160 m Auf- und Abstieg. Picknick mitnehmen. Maximale Teilnehmerzahl: 15; minimale Teilnehmerzahl: 10. Kosten: Für Mitglieder Fr. 40.-, für Nichtmitglieder Fr. 80.-. Anmeldung erforderlich bis 20. Juni an alsaker@bluewin.ch.

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Details zu Treffpunkt, Ankunft- und Abfahrtzeiten
Exkursion in Hub Juni 21019.pdf
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Exkursion „Vielfältige Alpenflora auf Sunnbüel ob Kandersteg“

 Aconitum napellus, Blauer Eisenhut. Foto Françoise Alsaker
Aconitum napellus, Blauer Eisenhut. Foto Françoise Alsaker

Samstag, 20. Juli, HB Bern ab 08.39 Uhr nach Kandersteg. Ganztägige Exkursion mitten in der Alpenflora.

Treffpunkt im HB Bern beim Treffpunkt um 08.25 Uhr.

Leitung: Françoise Alsaker, Ittigen und Marianne Schenk, Meikirch.

 

Sunnbüel (1936m) oberhalb von Kandersteg ist ein Beweis dafür, dass man nicht sehr weit reisen muss, um eine reiche und vielfältige Alpenflora zu finden. Dank verschiedener Lebensräume auf kleinem Platz trifft man eine sehr breite Palette an Pflanzenarten an. Dieses Jahr wollen wir einen Teil dieser Vielfalt auf dem früheren «Blumenweg» unter die Lupe nehmen und können vielleicht auch Bestäuber am Werk beobachten. Wir nehmen ein Picknick mit und finden auch Zeit, die Landschaft zu geniessen, die sich auf diesem Weg auch sehr unterschiedlich gestaltet. Der Weg ist gut, erfordert aber gutes Schuhwerk. Reine Wanderzeit: 1h 25 Min. 160 m Auf- und Abstieg. Bei schlechtem Wetter gehen wir unten in Dorfnähe, wo es ebenfalls eine reiche Flora zu entdecken gibt. 

Gemeinsame Bahnfahrt nach Kandersteg, Bern ab 08.39 Uhr. Rückkehr am späteren Nachmittag.

Anmeldung bis 8. Juli an Françoise Alsaker, alsaker@bluewin.ch oder Tel. 079 321 49 75. Kosten: Für Mitglieder Fr. 15.-, für Nichtmitglieder Fr. 30.-. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Meikirch.

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Ausschr Alpenflora auf Sunnbüel 2019_.pd
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Brätelabend in der Hornusserhütte ob Bantigen

Grillplausch 2018. Foto Detlef Stiller
Grillplausch 2018. Foto Detlef Stiller

Freitag, 16. August, ab 18.30 Uhr

 

Gemütlicher Grillplausch in lauschiger, naturnaher Umgebung unter magischem Vollmondlicht. Für alle Vereinsmitglieder und Schnuppergäste. Grillgut und Beilagen bitte selber mitbringen, Brot und Getränke sind vorhanden. Beiträge zum Dessertbuffet sind willkommen. Mitfahrgelegenheiten vorhanden. Anmeldung erwünscht bis 15. August an Georg Ledergerber, 031 921 68 84, nubis@gmx.ch, auch für gewünschte Mitfahrt.


Vortrag „Wie lassen sich Problempflanzen sinnvoll und wirksam bekämpfen?“

Einjähriges Berufkraut Erigeron annuus. Foto Françoise Alsaker
Einjähriges Berufkraut Erigeron annuus. Foto Françoise Alsaker

Mittwoch, 28. August, 20.00 Uhr, im Reformierten Kirchgemeindehaus Bolligen, Kirchstrasse 10, grosser Saal

 

Prof. Heinz Müller von der Uni Fribourg und Rosmarie Kiener von Stadtgrün Bern zeigen Hintergründe auf und geben praktische Tipps für den Umgang mit invasiven Neophyten. Wenn alle mithelfen, können wir unsere einheimische Flora vor eingeschleppten, sich stark ausbreitenden Pflanzen schützen. Dazu müssen wir unsere Augen offen halten und gut beobachten, was in unserem Garten und in der Umgebung wächst.

Gemeinsamer Anlass mit der Fachgruppe Natur und Landschaft der Gemeinde Bolligen. Freier Eintritt.


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