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Eine Übersicht über unsere Aktivitäten in den nächsten Monaten können Sie hier herunterladen.
Programm Sept. 2018 bis Feb. 2019.pdf
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Pflegeeinsatz für den Glögglifrösch im Biotop Obholz, Ferenberg

Obholz Glögglifroschweiher. Foto Georg Ledergerber
Obholz Glögglifroschweiher. Foto Georg Ledergerber

Am Dienstag, 23. Oktober 2018 (Verschiebungsdatum: Donnerstag, 25. Oktober). Zeit: 9-12 Uhr, Treffpunkt: Bauernhof Hofacker von Toni und Michael Kipfer (unterhalb Ferenberg).

Seit Jahren ertönt neben dem alten Bauernhaus im Obholz das melodiöse Konzert der Geburtshelferkröten. Diese auch „Glögglifrösche“ genannten Amphibien fühlen sich im Feuchtbiotop und in der nahen Trockenmauer wohl. Doch nun überwachsen Brombeersträucher und Brennnesseln den wertvollen Lebensraum. In einem freiwilligen Pflegeeinsatz wollen wir die störenden Pflanzen samt Wurzeln entfernen. Damit das Geläute der Geburtshelferkröte weiterhin zu hören ist. Herzlich willkommen!

 

Mitbringen: Der Witterung angepasste Arbeitskleider, hohe Schuhe, Arbeitshandschuhe. Die Werkzeuge werden von NUBIS zur Verfügung gestellt. Ein währschaftes Znüni ist garantiert. Anmeldungen bis 15. Oktober bitte an nubis@gmx.ch, 031 921 68 84 (Georg Ledergerber). Sollte das Wetter ungünstig sein, wird der Pflegeeinsatz auf Donnerstag, 25. Oktober verschoben.


Mit Kunst gegen den Plastikmüll in den Meeren

Ein spannender Projekt- und Reisebericht am Mittwoch, 31. Oktober, 19.30 im Reberhaus Bolligen, Grosser Saal

Andreas Matter und Alfons Cina präsentieren das originelle Umwelt-Kulturprojekt G-Cubes gegen die Plastikverschmutzung der Ozeane. Zudem berichten die beiden Bootsführer bilderreich über ihre Erlebnisse auf dem Segelschiff „O’Deline“ bei der 18-tägigen Pazifiküberfahrt. Freier Eintritt, mit Kollekte.

Jede Minute landet eine Lastwagenladung Plastik in den Weltmeeren. Mit verheerenden Folgen: So lag diesen Sommer in Spanien ein Pottwal tot am Strand. In seinem Magen fand man 29 Kilogramm Plastikmüll. Der Riesenfisch hatte die Fremdkörper weder verdauen noch ausscheiden können – er musste qualvoll verenden.

Der Berner Künstler Harald Reichenbach (59) will der Vermüllung der Ozeane nicht tatenlos zusehen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, mit einem Kunstprojekt über die Plastik-Verschmutzung der Meere zu informieren und auf die weltweite Abfallproblematik hinzuweisen. Dazu hat der Künstler den Verein G-Cubes gegründet. Zurzeit segeln Harald Reichenbach und seine Crew mit dem Einmaster „O’Deline“ während 15 Monaten um die Welt. Dabei produzieren sie mit dem an abgelegenen Stränden angespülten Plastikabfall gepresste Müll-Würfel, sogenannte G-Cubes (G = garbage, englisch für Abfall). Dies geschieht wenn immer möglich in Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und Behörden. Reichenbach will sie für die Probleme der Wegwerfgesellschaft sensibilisieren und mit ihnen kreative Ideen für einen alternativen Umgang mit Müll entwickeln. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der aktiven Mitwirkung und Schulung von Kindern und Jugendlichen.

Alle G-Cubes sind handgemachte Einzelstücke von 10 cm Kantenlänge und werden zum Kauf angeboten, um nachhaltige Projekte zu unterstützen. Für die geplante Endskulptur werden unterwegs 1000 Würfel gepresst, in die Schweiz zurückgeschickt und dort endproduziert. Die 1000 G-Cubes ergeben zusammen einen Kubikmeter komprimierten Müll. Dieser Würfel soll dann mit einer Wanderausstellung in verschiedenen Städten im In- und Ausland gezeigt werden – als eindrückliches künstlerisches Mahnmal gegen unseren umweltzerstörenden Plastikwahn.

Fotos von links nach rechts: 1) Jeder G-Cube ist ein handgemachtes Einzelstück. 2)Eine Schulklasse auf der Fidschi-Insel Lomaloma hat den angeschwemmten Plastikmüll eingesammelt, 3) Mit dem Segelschiff „O’Deline“ sucht der Künstler Harald Reichenbach plastikverseuchte Strände auf. Fotos Harald Reichenbach

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Flyer G-Cubes Bolligen_2018-10-31_Res2_G
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Heckenpflege auf der Lutzeren ob Bolligen

Hecke Saale auf der Lutzeren. Foto Elisabeth Ehrengruber
Hecke Saale auf der Lutzeren. Foto Elisabeth Ehrengruber

Samstag, 10. November 2018, 9.00-12.00  

Treffpunkt: Sternenplatz in Bolligen um 9.00 Uhr.

Bei ungünstiger Witterung findet der Anlass eine Woche später am Samstag, 17. November statt.

Gemeinsam wollen wir die wertvolle Hecke Saale auf der Lutzeren aufwerten. In einem freiwilligen Arbeitseinsatz fördern wir unter kundiger Leitung die ökologisch wichtige Hecke Saale in der ansonsten ausgeräumten Ebene Lutzeren. Wir möchten die Artenvielfalt (Biodiversität) erhöhen, seltene und langsam wachsende Sträucher fördern und Kleinstrukturen schaffen.

Unter Anleitung von Fachleuten verbessern wir diesen wichtigen Lebensraum für Vögel, Insekten und Wildtiere. Wir schneiden schnellwachsende Sträucher zurück und schaffen so Platz für seltenere Arten wie Vogelbeere oder Pfaffenhütchen. Das Schnittmaterial schichten wir zu Asthaufen auf. Zudem legen wir mit dem abgestorbenen Holz einen Totholzhaufen an.

Erforderlich sind wettertaugliche Kleidung, feste Schuhe, Gartenhandschuhe und falls vorhanden Fuchsschwanz und Schaufel. Versicherungsschutz durch NUBIS (Unfall und Haftpflicht). Mit Imbiss. Alle Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen!

Anmeldung bitte bis 5. November per Mail oder Telefon an Ronald Graber, ronald.graber@gmx.ch, 078 767 55 53.


Foto- und Filmabend: Eigene Naturerlebnisse

Vögel beobachten in Bantigen. Foto Françoise Alsaker
Vögel beobachten in Bantigen. Foto Françoise Alsaker

Foto- und Filmabend: Eigene Naturerlebnisse, eingefangen mit der Kamera

Am Mittwoch, 23. Januar 2019, 19.00-21.15 Uhr, im Restaurant ChäppuTräff, Kappelisackerstrasse 119, Ittigen, Saal Stockhorn (Eingang Restaurant, direkt neben der Bushaltestelle).

Alle NUBIS-Mitglieder sind eingeladen, an diesem Abend ihre Fotos und Kurzfilme von eigenen Naturerlebnissen und -beobachtungen einem interessierten Publikum zu zeigen. Dabei reichen Amateuraufnahmen aus; es sind keinerlei professionelle Ansprüche zu erfüllen.

Alle Vereinsmitglieder können Beiträge zeigen. Die Präsentationen sind kostenlos. Anmeldungen bis 17.Dezember 2018 an Adrian Schmid, Haldenackerweg 12b, Bolligen, adrian.schmid1@bluewin.ch oder 079 468 65 06, mit Kurzbeschrieb, Dauer (max. 15 Min.) und Beitrag in elektronischer Form.

Wir freuen uns auf möglichst viele selber erlebte und erzählte Naturgeschichten! Nähere Infos: siehe PDF 

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Einladung Film und Foto NUBIS_def.pdf
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