Die Wasseramsel - Vogel des Jahres 2017


Die Geburtshelferkröte (der Glögglifrosch)

Die weiblichen Geburtshelferkröten legen ihren Laich nicht wie bei Lurchen üblich in einem Gewässer ab. Stattdessen übernehmen gegen Ende der Paarung die Männchen die frisch abgelegten Eischnüre, befestigen sie an ihren Hinterbeinen und tragen sie mit sich, bis die Kaulquappen reif zum Schlüpfen sind. Innerhalb von etwa zwei Wochen können sich Männchen mit unterschiedlichen Weibchen paaren und noch ein zweites, selten ein drittes Gelege aufnehmen. Je nach Witterung verbleiben die Laichschnüre rund 20 bis 45 Tage beim Vatertier.

Nach Abschluss der Eireife begibt sich das Männchen ans Fortpflanzungsgewässer, wo die relativ weit entwickelten Larven einige Minuten nach dem Kontakt mit dem Wasser zu schlüpfen beginnen. Die letzten Larven werden im August ins Gewässer entlassen. Eine Überwinterung der Kaulquappen kommt regelmässig vor; solche Larven sind sehr gross (90, ausnahmsweise auch 110 Millimeter lang). Der Glögglifrosch braucht bodenfeuchte Verstecke, z. B. unter Steinplatten, in Steinhaufen oder Erdlöchern. Die Höhlen, in denen der Glögglifrosch lebt, sind 30–50 cm tief. Die Geburtshelferkröte kann über acht Jahre alt werden.

Markus Schäfer, Boll


Der Buntspecht - Vogel des Jahres 2016

Der Buntspecht ist der bekannteste und häufigste Specht der Schweiz. Für 2016 hat ihn BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres gewählt. Er lebt in Wäldern, Gärten und im baumreichen Kulturland. Als Höhlenbaumeister ist der Buntspecht auf grosse und alte Bäume angewiesen.

Die Förderung solcher Bäume im Siedlungsraum, im Kulturland und im Wald ist darum wichtig. NUBIS macht sich zur Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Förster Höhlenbäume zu kennzeichnen und zu erhalten.

Buntspecht-Video auf Youtube anschauen:  hier klicken.


 

 

RATGEBER zu verschiedenen Natur- und Umweltthemen finden Sie HIER

Buntspecht im Bantigerwald. Foto Thomas Wullschleger
Buntspecht im Bantigerwald. Foto Thomas Wullschleger